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Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

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Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  hans40 am 21.12.09 10:50

Hallo zusammen!

Ich möchte hier mal ein feines, kleines Thema anschneiden, das SchülerInnen bei mir regelmäßig überrascht aufhorchen lässt:
Spätestens, wenn die Schülerin sich bei uns das erste mal traut, ans Telefon zu gehen (oder angestupst wird, es mal zu probieren), höre ich gaaanz genau zu.
Was mich immer wieder wundert, auch wenn ich mit anderen Abteilungen telefoniere und eine Schülerin rangeht, ist folgendes:
"Abteilung xy, Schülerin Jasmin?"
"Abteilung abc, Schülerin Vanessa?"
"Station 12, Schüler Kevin?"
etc.
Es tut mir leid, ich weiß, ich stehe ziemlich alleine da mit meiner Auffassung: ich finde es grauenhaft!
Macht sich jemand Gedanken darüber, dass mit dieser Vorstellung die Rolle des nichtswissenden Mäuschens komplett zementiert und eingeschliffen wird?

Jetzt stelle ich den SchülerInnen die Frage (nicht denen am anderen Ende der Leitung, sondern nur "meinen" in meiner Abteilung), wie sie sich vorstellen, wie sie vom Gesprächspartner gesehen werden und welches Bild sie sich von ihnen machen.
Dann kommt meist die Antwort: Naja, Schülerin halt...

Mehr nicht. Nur Schülerin. Die weiss fast nichts, die kann noch nichts, und dann wird gesagt "Gib mir mal ne Schwester an den Hörer"

Kurz um: Ich gebe dem Nachwuchs die Gelegenheit, sich bewusst zu entscheiden, wie sie gesehen werden möchten.
In der alten Rolle (s.o.)
oder in der professionellen Rolle mit Krankenpflegeschülerin, Vorname UND Nachname.

Zumindest bitte ich sie, die zweite Variante einmal auszuprobieren, und ganz genau darauf zu achten, wie der Gesprächspartner reagiert. Nanu, da wird man plötzlich gesiezt, da kann man auf einmal selbst eine Anfrage bearbeiten und ein Problem lösen....

Ich finde es einfach wichtig, diese Details zu beachten, wenn man von Professionalisierung spricht.

Vorweihnachtliche Grüße aus Köln

Hans
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hans40

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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  Brain am 21.12.09 14:52

Ich gebe Dir auf jeden Fall Recht.
Wertschätzender für alle Seiten ist die Variante des Nachnamens.
Da "relativiert" sich dann schon oft der Titel Schüler.
Das dieser am Telefon klar erkennbar sein muss, ist mir jedoch z.B. wichtig, denn es gibt einfach Informationen, die an Examinierte gehen sollten bzw. wo ich als Anrufer sehr sicher sein muss, dass sie komplett und richtig aufgenommen und weitergegeben werden. Nun ist es natürlich grundsätzlich nicht in Ordnung, wenn jeder gleich vorraussetzt, dass ein Schüler solche Infos nicht korrekt weiter geben kann. Erfahrung zeigt jedoch, dass ein Schüler oft erst im Nachhinein, sprich, der Hörer liegt schon wieder auf der Gabel, bemerkt (entweder von selber, oder weil ne Examinierte ne "schlaue" Nachfrage stellt)dass er eben eine Info nicht mehr so genau weiß, z.B. vom Beginn des Gespräches. So fehlt manchmal einfach, wer denn Bitte gerade angerufen hat. Wobei ich sagen muss, dass dies auch Examinierte schaffen...
Die Form des sich Meldens wird den Schülern allerdings so unterschiedlich wie nur was vorgelebt. In vielen Häusern wird die Pflegekraft wohl noch mit Sr. Vorname angeredet. Also meldet sich der Schüler so, wie du es beschrieben hast. In Häusern, wo zur Nachnamen-Anrede übergegangen wurde, leben dies viele Examinierte jedoch noch nicht so voll aus, schon gar nicht am Telefon, so dass der Schüler es sehr häufig falsch hört.
Bei der Nachnamen-Variante melden wir Examinierten uns am Telefon ja häufig mit Station und Nachnamen und lassen den "Titel" weg. Innerhalb des Hauses weiß dann eigentlich jeder, dass es sich um Examinierte handelt. Der Schüler findet dass sich melden mit "Schüler Müller" jedoch blöd, weil es sich in der Kombination einfach ätzend anhört. Also müsste es generell ein professionelleres Verständnis bei allen geben, damit da eine Selbstverständlichkeit reinkommt. Und, by the way, Krankenpflegehilfe nennt ihren "Titel" auch so gut wie nie.
Und, auch die Beobachtung teile ich mit Dir: Viele Schüler müssen zum Telefon gezwungen werden. Die haben eine natürliche Scheu, da ran zu gehen, zumindest anfangs. Ich denke, es ist ganz wichtig, ihnen die Bedeutung auch wirklich bewusst zu machen und ihnen Verhaltensmuster und Vorgehensweisen genau zu erläutern.
Denn irgendwann haben sie die Scheu nicht mehr und werden zu regelrechten "Telefon-Junkies", die sich bei jedem Klingeln gleich auf Selbiges stürzen und dann irgendwann mit der Abarbeitung logischerweise nicht mehr hinterherkommen, schon gar nicht mit ihrer eigentlichen Arbeit...

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Oh, endlich...

Beitrag  Notaufnahme am 21.12.09 17:45

Hallo!

Endlich einmal jemand, der das genau so sieht wie ich. Da rennst Du bei mir offene Türen ein.
Das Problem: es wird den Schülern oft miserabel vorgelebt. Sie lernen es quasi nicht anders.
Beispiel: Telefon klingelt, eine examinierte Pflegekraft hebt ab und meldet sich mit "Station XY, Susi". Das finde ich grauenhaft. In den meisten Kliniken kann unterschieden werden, ob es sich beim Anruf um einen hausinternen oder externen Anruf handelt (meist unterschiedlicher Klingelton). Wenn es sich um einen internen Anruf handelt, finde ich es schon schlimm, wenn man sich nur mit Vornamen meldet, bei externen Anrufen ist es aber erst recht ein No-Go.
Stellt Euch mal vor, Ihr ruft bei der Sparkasse an und die Dame meldet sich mit "Stadtsparkasse München, Andrea!"
Oder "Zweigstelle 43, Arno!" oder "Polizei Hinterdupfing, der Thomas am Apparat...!"
Ich wünsche mir seit Jahren, dass sich auch Pflegekräfte korrekt am Telefon melden. Bei internen Anrufen mit der Bezeichnung der Station/Abteilung und dann dem Familiennamen und bei externen Anrufen evtl. sogar die Bezeichnung der Einrichtung voran (z.B. Krankenhaus Irgendwo, Station 3a, Huber). Ist es wirklich so wichtig, die Berufsbezeichnung dazu zu nennen? Bei der Polizei melden die sich auch nicht mit Kommissar, Polizeianwärter oder Polizeihauptmeister, bei der Bank auch nicht mit Bankkauffrau und bei der Feuerwehr auch nicht mit Oberbrandrat, und beim ATU auch nicht mit KFZ-Mechaniker Schulze.
Ich finde es gut, daß dieses Thema angeschnitten wurde. bounce
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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  hans40 am 22.12.09 11:05

Jau! Grööhl! Der Thomas von der Polizei Very Happy !

Es gab tatsächlich mal jemanden aus einer anderen Abteilung, der sich am Telefon bei mir beschwert hat, dass ich mich nicht mit "Pfleger Hans" gemeldet habe. hahahaha!
Ich meinte dann nur zu diesem Arzt, dass ich keine Hostess sei sondern Angestellter im Öffentlichen Dienst.
Das Selbstverständnis der Ärzte und Studenten, sich mit der Abteilung und nur dem Nachnamen ohne Titel zu melden, ist ja seit jeher unangetastet. Das sollte für uns in der Praxis wirklich auch zur Normalität übergegangen sein.

Übrigens hantiere ich am Telefon nur mit meinem Vornamen, wenn ich eine gut bekannte Station mit einer "Duz-Kollegin" in der Leitung habe, und lasse den "Pfleger" auch galant wegfallen.
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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  Claire am 25.12.09 18:49

Ich befürchte an der "Baustelle" gibt es noch viel zu tun und es wird sich so schnell auch nichts an den alten, eingefahrenen Verhaltensweisen ändern.

Wenn ich ehrlich sein soll melde ich mich am Telefon auch mit Station, Sr. und Vorname. Manche Dinge übernimmt man dann eben doch einfach ohne sie zu hinterfragen. Und bisher habe ich es auch noch nie anders erlebt als in der bisher (leider)immer noch üblichen Form.

Nun, aber es wird sich nie etwas ändern wenn keiner an sich arbeitet, und vieleicht wäre das ja ein guter "Vorsatz" dort schonmal etwas dran zu ändern.

So sehr ich bei dem Beispiel mit dem Thomas von der Polizei auch geschmunzelt habe Very Happy , aber es hat mich doch zum nachdenken gebracht...
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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  hans40 am 26.12.09 0:05

Claire, das freut mich What a Face
Man sollte immer bedenken, dass die Bezeichnung "Schwester" in der durchaus ehrwürdigen Pflegearbeit von Ordensfrauen wurzelt.
Die entsprechende Anrede im Alltag impliziert dadurch immer noch, wenn auch unterschwellig, Assoziationen von ehrenamtlicher Arbeit für "Gottes Lohn": Berufspolitisches Gift und gesellschaftlich ein zu schwaches Bild unserer Qualifikation.

Kleine nette Geschichte am Rande: In meiner Zeit, in der die Patienten nur meinen Vornamen kannten (jaja... is aber schon 15 Jahre her) fragte mich ein Patient wortwörtlich:
"Hans, bekommen Sie eigentlich Geld für das, was Sie hier tun?" und die Frage war ernst gemeint Suspect

LG
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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  Brain am 26.12.09 8:45

Ich habe mich anfangs mit der Nachnamennummer auch etwas schwer getan, vor allem, weil viele Patienten es nicht verstanden haben. Ein riesiger Vorteil ist jedoch, dass ich seit dem wirklich nur noch extrem vereinzelt die Superanrede "Schwesterchen" höre. "Pflegermäuschen" ist mir übrigens noch nie zu ohren gekommen.

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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  Schwester_Doreen am 26.12.09 11:51

Hi

Also wir melden uns immer mit Namen der Einrichtung und dann Schwester ..... mit Nachnamen.

Ich kenne es nicht anders.
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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  Claire am 27.12.09 14:42

"Hans, bekommen Sie eigentlich Geld für das, was Sie hier tun?" und die Frage war ernst gemeint.

Autsch... eek

Also wir melden uns immer mit Namen der Einrichtung und dann Schwester ..... mit Nachnamen.

Also bei euch heisst es dann: "KH xyz, Schwester Meier/Müller/Schulz."?

Hm, dann würde ich mich lieber nur mit Nachnamen melden. Aber vieleicht hört es sich für mich auch nur "seltsam" an weil ich es nicht gewohnt bin.
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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  hans40 am 27.12.09 14:57

na klar, hört sich das komisch an: "Schwester Krause"
Gib zu, es wäre ein fauler Kompromiss:
Zwar kein Vorname mehr, aber immer noch die alte Ordensbezeichnung. Es tut einfach in den Ohren weh... Neutral
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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  Brain am 27.12.09 15:40

Also Nachname ohne "erworbenen" Titel.

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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  Schwester Rabiata am 27.12.09 17:23

Bei internen Gesprächen meld ich mich einfach nur mit dem Vornamen und bei externen mit Krankenhaus XY, Ambulanz, Nachname, Guten Tag
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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  Brain am 28.12.09 10:11

Ich denke, in Häusern, wo sich gekannt wird und man selber schon lange die Stellung hält, ist das "intimere" Melden intern ok. Hans hatte jedoch schon ganz richtig bemerkt, dass es überall Helden gibt, die interne nicht von externen Anrufen unterscheiden können, dann wirds schon bisweilen peinlich.

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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  hans40 am 28.12.09 11:05

Eine kurze Frage an die beteiligten Diskutierenden:
Wie melden sich eure PDLs am Telefon oder wie werden sie genannt?
Bei uns gibt es glaub ich 4 oder 5 die unter dem Pflegedirektor stehen, und die werden "Herr X" bzw "Frau Y" genannt, keine Spur also von "Schwester A" oder "Pfleger B".
Auch alle anderen Fachkräfte, die nicht mehr direkt am Patienten arbeiten (Hygiene, Abteilung für Fortbildung, etc.), kennen wir nur mit Nachnamen.
Radiologieassistentinnen, Laborangestellte, Reinigungskräfte,
überall Nachnamen und das ohne Titel...

Danke euch für den regen Austausch, ich dachte, ich kämpfe in dem Punkt an einsamer Front, is aber gar nicht so... Laughing
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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  Claire am 28.12.09 11:31

Hallo Hans,

also bei uns ist es genauso, alle die nichtmehr direkt am Patienten arbeiten sind Herr/Frau Müller/Meier/Schmitz, ohne Titel.


Tja, man sollte sich wohl mal Gedanken darum machen warum das so ist...


Danke euch für den regen Austausch, ich dachte, ich kämpfe in dem Punkt an einsamer Front, is aber gar nicht so...

Nein, alleine bist Du sicherlich nicht. Und was den regen Austausch anbelangt, dafür sind wir doch hier Very Happy .
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Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  Barb am 21.01.10 8:32

Hallo - moin (= "guten Tag") bin vom plattdeutschen Norden und das 1. Mal in Eurem Forum - finde es ganz klasse, sich so austauschen zu können!
Also - ich bin schon für Neuerungen - und für die Anrede "Frau xy" - aber ich nenne mich noch immer Schwester xy" - wir haben meist ältere Patienten- die haben große Hemmungen sich von "Frau yx" z.B. den Intimbereich waschen zu lassen (wobei viele das Wort "intim" nie selber aussprechen würden...). "Schwester" ist neutral für sie, Gewohnheit - die darf man an sich heranlassen..
Eine andere Situation hatten wir mit unseren Namensschildern, auf denen die Berufsbezeichnung steht und der volle Name, daß Patienten sagten "Ach - dann bist Du/ sind Sie wohl die Tochter von xx" und ihnen abends nach Entlassung auflauerten..
"Alter Wein in neuen Schläuchen" - also nur die Anrede ändern ist ein Weg, greift aber nicht immer - es kommt auf das Auftreten an und die Sozial-/Fachkompetenz-na ja..
Wink

Barb

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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  hans40 am 21.01.10 10:39

Hi Barb!

Könnte natürlich auf den ersten Blick ein Argument sein mit der Arbeit im Intimbereich.
Aber gerade da geht es mir persönlich immer so, dass ich in den Situationen die notwendige berufliche Distanz unbedingt brauche!! Bei mir würde der Umgang mit dem Vornamen (nennst du den Patienten dann auch beim Vornamen?) genau das Gegenteil bewirken: Befangenheit und Scham, die Grenze zu überschreiten.
Und was ist mit Gynäkologen oder Urologen?
Ich glaube nicht, dass die sich vornehmlich auf ganz vertrauter Weise mit Vornamen ansprechen lassen, weil sie "untenrum" hantieren. Razz

Liebe Grüße in den Norden

Hans
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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  Brain am 21.01.10 15:00

HI Barb,

die Nummer mit dem Erfragen von scheinbaren Verwandten, Bekannten etc. ist ja nichts Neues. Aus solchen Nummern entkommt man jedoch schnell und taff.
Das Ding mit dem "Auflauern" oder zu Hause anrufen ist auch schon sehr häufig diskutiert worden. Wir hatten früher, als es noch Schwester "Heidi" hieß, auch den Nachnamen mit auf dem Schild stehen. War halt so. Da wurden solche Dinge ebenfalls berichtet. Nun, wo nur noch der Nachname auf dem Schild zu finden ist, sind solche Aussagen fast gänzlich verschwunden. Mmmhhhh...
Mit der Erfahrung des älteren Patientenklientel gebe ich Dir recht, die gewöhnen sich da jedoch auch sehr schnell dran. Und im Notfall, und das kann man ihnen ruhig sagen, hören wir auch auf die Anrede "Schwester". Nach kurzer Eingewöhnung wird der Nachname jedoch gut angenommen.

Brain

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Re: Erziehung zum professionellen Rollenverständnis

Beitrag  Claire am 24.01.10 13:49

Kurz off topic...

Hallo - moin (= "guten Tag") bin vom plattdeutschen Norden und das 1. Mal in Eurem Forum - finde es ganz klasse, sich so austauschen zu können!

Herzlich Willkommen hier im Forum Very Happy !

Lieber Gruss,

Claire
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Beitrag  Notaufnahme am 17.03.10 21:07

Hans 40 spricht mir wirklich mit all seinen Beiträgen aus der Seele. Mehr kann ich dazu nicht sagen/schreiben. Danke Hans!!!
Und eine Bitte an alle, die das lesen: nehmt es euch zu Herzen und meldet Euch mit Nachnamen!
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