Praxisanleiter

Eine heikle Frage...

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Eine heikle Frage...

Beitrag  Falada am 03.05.11 20:10

Das Thema ist ziemlich heftig und ich hoffe, dass ihr mir etwas weiterhelfen könnt.
Ich bin Praxisanleiterin in der ambulanten Pflege, die einzige in unserer Einrichtung. Wir haben einen Kooperationsvertrag mit einem Bildungszentrum der Gesundheits-und Krankenpflege eines großen Klinikkomplexes. Von dort kommen die Schüler zum Praxiseinsatz in der ambulanten Pflege zu uns. Normalerweise betreue ich die Schüler, aber wenn ich nicht da bin, fahren sie auch mit Kollegen mit, die keine PA-Weiterbildung haben. Wegen Personalmangel wurde von der PDL bei der letzten Schülerin auch ein Kollege zur Anleitung eingeteilt, der nur eine einjährige Ausbildung hat. Ich war dagegen, aber es wurde einfach über meinen Kopf hinweg entschieden. Aber damit nicht genug, kam es laut Aussage der Schülerin zu einer sexuellen Belästigung seitens des Kollegen ihr gegenüber. Ich habe daraufhin sofort alle weiteren Einsätze mit dem Kollegen unterbunden und die PDL wurde informiert. Der Hammer war, dass die PDL in den darauffolgenden 7 Wochen (!!!) des Einsatzes nichts gegen den Kollegen unternommen hat, nicht mal ein disziplinarisches Gespräch! affraid
Trotzdem sowohl ich als auch die Schülerin sie mehrmals darauf angesprochen haben, fand sie immer wieder neue Ausreden, warum das Gespräch noch nicht stattfinden konnte und verfolgte eine systematische "Vogel-Strauß-Politik"... und verhielt sich der Schülerin gegenüber sehr kühl. Offen gesagt, sie glaubte ihr nicht. Ich dagegen und auch die andere Kollegin, mit der sie eingesetzt war, sahen keinerlei Grund, warum die Schülerin soetwas hätte erfinden sollen. In jedem Fall bin ich der Meinung, dass der Vorfall hätte geklärt werden müssen! Die Schülerin hat dann 2 Wochen vor Praxisende ihre Schule informiert. Da sie aber schon so entmutigt war und auch Angst vor dem Kollegen hatte, möchte sie die Sache nun nicht mehr weiterverfolgen.
Ich weiss einfach nicht, wie ich mich jetzt verhalten soll. Die PDL bezieht nach wie vor keine Stellung. Da die Schülerin ihr Praktikum inzwischen beendet hat, ist für sie der Fall erledigt. Mit dem Kollegen hat sie noch immer nicht gesprochen. Die Schule hat sich auch nicht gemeldet. Ich bin aber in 3 Wochen dort zum Lernort-Kooperationsgespräch. Wäre es meine Aufgabe, die Sache nochmal anzusprechen oder muss das die Schülerin tun? Eine ganz verzwickte Sache... es macht mich fertig. Wer weiß Rat? confused

Falada

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Re: Eine heikle Frage...

Beitrag  Notaufnahme am 03.05.11 22:43

In der Tat ein heikles Thema. Dennoch finde ich, müssen beide Seiten angehört werden, das heißt also auch der betroffene Kollege, gegen den die Vorwürfe erhoben wurden, sollte befragt werden. Weiß er überhaupt, daß derartige Vorwürfe gegen ihn erhoben wurden? Wie weit ging denn die sex. Belästigung? War es eine Belästigung auf verbaler Ebene oder wurde er handgriflich/zudringlich oder gar mehr? Der Begriff "sex. Belästigung" läßt ja erst mal alles zu.

Wenn die PDL nichts unternimmt oder unternehmen will, ist es für Dich erst mal doof, etwas in Eigenregie zu unternehmen. Ich würde die Schülerin kontaktieren und ihr nahe legen, daß sie es ist, die etwas unternehmen muß. D. h. Kontakt zur Schule und nochmals Kontakt zur PDL herstellen. Sie muß sich jedoch im Klaren darüber sein, daß der angeschuldigte Kollege den Vorwurf nicht auf sich sitzen läßt und möglicherweise zum juristischen Gegenangriff übergeht, z. B. wg. "Verleumdung" oder "übler Nachrede".
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Re: Eine heikle Frage...

Beitrag  Falada am 03.05.11 22:55

Der Kollege soll ihr sowohl verbal zu nahe getreten sein, als auch etwas zudringlich geworden sein. Die Schülerin hatte es einen Tag später der PDL, dann mir gemeldet. Aber der Kollege hatte inzwischen frei, dann Urlaub und später war die PDL im Urlaub und danach hatte sie angeblich zuviel Stress... Sie wollte zunächst mit ihm allein sprechen und dann mit der Schülerin, dem Kollegen und mir gemeinsam. Bisher ist nichts gelaufen von alledem. Ich habe auch nicht mehr weitergefragt, denn die Schülerin ist maßlos enttäuscht und will einfach nichts mehr davon wissen. Sie bereut es, sich der PDL überhaupt anvertraut zu haben, denn diese hat ihr ja weder geglaubt, noch sich für sie eingesetzt. Sie hat ein Protokoll vom Tathergang geschrieben, aber sie hat es der Schule weitergeleitet. Deshalb dachte ich, die Schule würde sich melden. Irgendwie komisch, dass alle sich so still verhalten... scratch

Falada

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Re: Eine heikle Frage...

Beitrag  Notaufnahme am 03.05.11 23:18

Aber der Kollege scheint bis heute nicht zu wissen, was ihm vorgeworfen wird?
Das halte ich - auch wenn es jetzt so aussieht, als würde ich zu IHM halten - für bedenklich. Ich bin im Moment sehr neutral und denke mir, es wird viel gesprochen hiner seinem Rücken. Vielleicht tuschelt man über ihn und er weiß davon nichts. Was wäre, wenn die Vorwürfe nicht stimmen (so etwas ähnliches habe ich schon mal erlebt)? Dann wird sein Ruf ruiniert???

Ich denke hie muß mit offenen Karten gespielt werden. Wenn natürlich Schule und PDL den Kopf in den Sand stecken, ist dies merkwürdig und nicht hinzunehmen.
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Re: Eine heikle Frage...

Beitrag  Brain am 04.05.11 17:03

Wenn die Schule bescheid weiß, dann wundert mich, dass sie keinen Kontakt zu deiner PDL aufgenommen hat, oder, der Kontakt hat stattgefunden, wurde dir jedoch nicht mitgeteilt. Dann könnte es jedoch gut sein, dass du bei deinem Gesprächstermin in der Schule vielleicht darauf angesprochen wirst. Frage deine PDL also noch mal, ob sich die Schule bezüglich dieses Vorganges gemeldet hat. Du solltest nämlich auf diesen Punkt sonst vorbereitet sein. Wenn es Kooperation mit der Schule gibt, solltest du vielleicht die PDL nochmals auf eine Reaktion motivieren, denn nur so können sie einen solchen Vertrag auf die Dauer auch aufrecht erhalten. Sonst sagt die Schule irgendwann, da können sie keine Schüler mehr hinschicken.
Notaufnahme hat natürlich Recht, schön wäre es, bei der bereits stattgefundenen Streuung an Informationen, die eigentlich nie ausbleiben, dass mit dem Kollegen klar gesprochen wird. Was sagen alle Beteiligten zu den Vorwürfen? Wobei, wenn sogar eine schriftliche Stellungnahme/Protokoll erfolgt ist, ist das alleine ja schon mit Arbeit verbunden, die sich nicht jeder für lau macht.
Ein hochsensibles Thema, vor allem, wenn die PDL so stockend bei so etwas reagiert, bzw. gar nicht reagiert.

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Re: Eine heikle Frage...

Beitrag  Falada am 04.05.11 17:52

Notaufnahme schrieb:Aber der Kollege scheint bis heute nicht zu wissen, was ihm vorgeworfen wird?
Das halte ich - auch wenn es jetzt so aussieht, als würde ich zu IHM halten - für bedenklich. Ich bin im Moment sehr neutral und denke mir, es wird viel gesprochen hiner seinem Rücken. Vielleicht tuschelt man über ihn und er weiß davon nichts. Was wäre, wenn die Vorwürfe nicht stimmen (so etwas ähnliches habe ich schon mal erlebt)? Dann wird sein Ruf ruiniert???

Ich denke hie muß mit offenen Karten gespielt werden. Wenn natürlich Schule und PDL den Kopf in den Sand stecken, ist dies merkwürdig und nicht hinzunehmen.
Ich schätze den Kollegen so ein, dass er ganz genau weiss, was gelaufen ist. Er hält sich aber eisern bedeckt und meint sicherlich, dass über die Sache Gras wächst und die Schülerin nichts gesagt hat. Er hat nämlich nie nachgefragt, warum er auf einmal die Schülerin nicht mehr mitnehmen sollte oder warum sie das Büro jedesmal fluchtartig verlassen hat, wenn er da war... Im Übrigen ist er (aus meiner persönlichen Erfahrung) sehr wenig kritikfähig. Ich erwarte von ihm in einem Gespräch keine konstruktive Stellungnahme und das weiss die PDL auch.
Dass über ihn möglicherweise getuschelt wird, ist nicht mein Verdienst. Ich habe mich anfangs streng an die Schweigepflicht gehalten und über den Vorfall ausschließlich und separat mit der Schülerin und der PDL gesprochen. Später wurde ich von der anderen Mentorin auf den Vorfall angesprochen, die hatte es offensichtlich von der Schülerin. Und zum Schluss wußten es plötzlich alle im Büro (Sekräterin, Zivi, stellvertretende PDL usw.) und da war ich diejenige, die sehr ungehalten darüber war, dass die PDL offensichtlich im Büro offen darüber redet, aber den Kollegen nicht zur Aussprache zitiert! Dagegen
Ich würde gern mit ihm darüber sprechen, denn ich finde es furchtbar, ihm gegenüber so tun zu müssen, als sei alles in Ordnung, aber ich habe die klare Anweisung von der PDL, dass sie zuerst mit ihm darüber sprechen möchte. Da sie mich aber sofort informieren wollte, wenn und wie das Gespräch gelaufen ist, bin ich mir sicher, dass es noch aussteht, denn bisher kam keine diesbezügliche Info. Es ist zum auswachsen!


Zuletzt von Falada am 04.05.11 18:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Falada

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Re: Eine heikle Frage...

Beitrag  Falada am 04.05.11 18:00

Brain schrieb:Wenn die Schule bescheid weiß, dann wundert mich, dass sie keinen Kontakt zu deiner PDL aufgenommen hat, oder, der Kontakt hat stattgefunden, wurde dir jedoch nicht mitgeteilt. Dann könnte es jedoch gut sein, dass du bei deinem Gesprächstermin in der Schule vielleicht darauf angesprochen wirst. Frage deine PDL also noch mal, ob sich die Schule bezüglich dieses Vorganges gemeldet hat. Du solltest nämlich auf diesen Punkt sonst vorbereitet sein. Wenn es Kooperation mit der Schule gibt, solltest du vielleicht die PDL nochmals auf eine Reaktion motivieren, denn nur so können sie einen solchen Vertrag auf die Dauer auch aufrecht erhalten. Sonst sagt die Schule irgendwann, da können sie keine Schüler mehr hinschicken.
Notaufnahme hat natürlich Recht, schön wäre es, bei der bereits stattgefundenen Streuung an Informationen, die eigentlich nie ausbleiben, dass mit dem Kollegen klar gesprochen wird. Was sagen alle Beteiligten zu den Vorwürfen? Wobei, wenn sogar eine schriftliche Stellungnahme/Protokoll erfolgt ist, ist das alleine ja schon mit Arbeit verbunden, die sich nicht jeder für lau macht.
Ein hochsensibles Thema, vor allem, wenn die PDL so stockend bei so etwas reagiert, bzw. gar nicht reagiert.
Danke Brain, dass habe ich mir auch schon überlegt. Ich werde bei der PDL nochmal explizit nachfragen. Falls bisher von ihr nichts unternommen wurde und sich die Schule auch nicht gemeldet hat, kann ich aber trotzdem das Thema von mir aus nicht in der Schule zur Sprache bringen, weil ich ja auch loyalitätsmäßig an meine Einrichtung gebunden bin. Die Bitte auf Nachfrage in der Schule müßte dann, denke ich, schon von der Schülerin kommen. Aber die hat einfach die Nase voll und möchte den Vorfall und das unschöne Ende nur noch vergessen...
Es bleiben halt bei mir große Bedenken für die Praxiseinsätze der nächsten Schülerinnen. Da ich keine Weisungsbefugnis habe, kann ich auch nicht dafür garantieren, dass sie dann nicht wieder mit dem Kollegen eingesetzt werden.

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Re: Eine heikle Frage...

Beitrag  Notaufnahme am 04.05.11 20:19

Soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann, hat sich die "Sache" in eine ziemlich schlechte Richtung entwickelt... Ohne Beweise seiner Schuld, kann es nicht sein, daß alle Bescheid wissen und über ihn tuscheln. Seine Schuld ist nicht bewiesen. Du kannst da sicher nichts dafür. Das ist klar. Aber die Tatsache, daß die Schülerin das überall ausplaudert, macht sie in meine Augen (ich betone: in meinen Augen) unglaubwürdig. Viele, die diesen Beitrag jetzt lesen, werden sich vielleicht über meine Einstellung zum Thema wundern, aber ich habe vor wenigen Jahren erlebt, wie ein Bekannter auf solch eine Weise beschuldigt wurde, sehr darunter litt, seinem Ruf geschadet wurde, und dann stellte sich heraus, daß nichts wahr war. Die Schülerin wollte sich damals meinem Bekannten nähern, die Gefühle wurden nicht erwidert und aus Rache startete die Schülerin diese Hetzkampagne. Deshalb bin ich vorsichtig bei solchen Geschichten.
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Re: Eine heikle Frage...

Beitrag  Plüschfussel am 05.05.11 13:36

Die Situation ist in beide Richtungen fatal, egal ob die Anschuldigungen nun stimmen oder nicht.
Wir sind ja keine Richter und sicherlich nicht berrechtigt eine Vorverurteilung auszusprechen.
In dem Fall kann man wirklich nur in beide Richtungen klar machen, daß beides nicht geht und
daß man keines von beiden hinnehmen wird.
Ansonsten müßte man die beiden auf den Rechtsweg verweisen, der beiden offen steht.
Allerliebste Grüße Plüsch
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Re: Eine heikle Frage...

Beitrag  Falada am 22.05.11 12:52

Kurze Rückmeldung:
In der Sache hatte sich inzwischen nach außen nichts verändert. Habe dann vor ein paar Tagen nochmal mit der PDL unter 4 Augen sehr ausführlich darüber gesprochen und war komplett verwirrt.
Sie hat mir erzählt, dass sie mittlerweile sowohl mit dem Kollegen als auch mit der Schule gesprochen hätte. Selbst unsere Geschäftsleitung wurde von ihr informiert. Es hätte jederzeit eine Klärung stattfinden können. Der Kollege war sich aber keiner Schuld bewußt und die Schülerin wollte zu keinem Gespräch kommen, es sei denn, jemand von ihrer Schule wäre dabei. Tja, aber die meldete sich ja nicht bei ihr... war schon komisch. Sie beteuerte immer wieder, dass sie die Wahrheit sagen würde und sie noch genau die Worte und Berührungen detailiert beschreiben könne, mit denen der Kollege sie bedrängt hätte und sie würde darüber ein Protokoll verfassen. ABER: auf das schriftliche Situationsprotokoll warte ich noch heute. Seltsam, seltsam... ich werde irgendwo nicht den Verdacht los, dass irgendwas an der Sache stinkt. Vielleicht habt ihr Recht und sie hat doch gelogen. Aber warum??? Noch mysteriöser ist, als unsere PDL vor ein paar Tagen die Schule anrief, wußten die noch gar nichts von der Sache...! Shocked Angeblich hatte die Schülerin dort alles gemeldet - so ihre Aussage - - - alles ein Fake?
Die Schülerin machte wirklich einen super zuverlässigen und ehrlichen Eindruck. Die anderen Kollegen waren der gleichen Meinung. Ich verstehe die Welt nicht mehr... Habe ich mich so getäuscht? Und welchen Grund hätte sie, den Kollegen so anzuschwärzen? Sie hatten sich bis dem Vorfall gut verstanden. Eine Annäherung hat sie aber nicht versucht, wie der Kollege sagt. Also keine "verschmähte Liebe", wie schon vermutet. Aber was ist dann passiert? Ich verstehe das nicht.
Mannmannmann... das ist echt starker Tobak. Und nun kann ich die Sache mit ihr nicht mehr in einem Gespräch versuchen zu klären, weil sie inzwischen weg ist...
Und wie soll ich mich jetzt verhalten? Das Getratsche geht doch hinter dem Rücken weiter... und was wirklich gelaufen ist, weiss nun am Ende immer noch keiner.
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Re: Eine heikle Frage...

Beitrag  Notaufnahme am 22.05.11 17:50

Dann war mein Eindruck vielleicht doch richtig? afro
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Re: Eine heikle Frage...

Beitrag  mue1837 am 22.05.11 22:31

Tja, was da nun wirklich vorgefallen ist lässt sich im nachhinein nicht mehr feststellen. ......
Auch die Beweggründe deiner Schülerin werden wohl im dunkeln bleiben.

Auf deine Frage zu dem Tuscheln, hmm, da kam mir ebend die fixe Idee mit deiner PDL und dem betreffenden Kollegen zu sprechen, ob man denn nicht den besagten "Vorfall" in allen Details ggf bei der nächsten Dienstberatung auf den Tisch legt.
Klar kann neue Probleme mit sich bringen, meine Überlegung dazu ist allerding, dass wenn es offen Ausgesprochen wird fehlt der Anreiz zu dem "weißt du schon das neuste,......". Okay die chance ist relativ gering, aber immerhin gegeben, dass so dein Kollege sein Gesicht wahren kann. scratch study

_________________
LG mue

Aus den Trümmern unserer Verzweiflung bauen wir unseren Charakter.

Bevor Du urteilen willst, über mich oder mein Leben,ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg,
durchlaufe die Straßen, Berge und Täler, fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freuden...
und erst DANN kannst Du über mich urteilen...
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Re: Eine heikle Frage...

Beitrag  Claire am 10.06.11 9:37

Hallo Falada,

habe den Faden mitgelesen auch wenn die Zeit für eine Antwort gefehlt hat. Ich wollte mal neugierig nachfragen ob sich da noch etwas ergeben hat, oder ob Du das Thema nochmal angesprochen hast?

Gruss,

Claire
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Re: Eine heikle Frage...

Beitrag  Falada am 18.06.11 20:08

Nein, es wurde nicht nochmal besprochen. Von der Schülerin fehlt bislang jegliches Lebenszeichen. Ich nehme an, es hat sich damit für sie erledigt und für unsere PDL auch. Der Kollege scheint auch keine Nachteile zu haben, es wurde allegemein nichts mehr dazu gesagt.
Mich wurmt es trotzdem. Dass so eine Sache einfach unter den Teppich gekehrt wird, ist ziemlich schäbig, aber mein Zuständigkeitsbereich endet einfach da, wo die Schülerin die Sache nicht mehr weiterverfolgen wollte. Hoffen wir, dass sich der Kollege wirklich nichts zu Schulden hat kommen lassen, denn es wird weiterhin neue Schülerinnen geben und irgenwann wird sicherlich auch wieder eine mit ihm mitfahren müssen. thinking

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