Praxisanleiter

50% freigestellte Praxisanleiter

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50% freigestellte Praxisanleiter

Beitrag  Island am 10.12.11 11:22

Hallo Ihr alle,
ich bin 50% freigestellte Praxisanleiterin und für 4 Stationen in unserem Haus zuständig. Neulich hatte ich eine Diskussion mit meinen Kolleginnen von meiner eingenen Station. Sie fanden zum Teil, ich sollte auf geplante Anleitungen verzichten (an meinen freigestellten Praxisanleitertagen), wenn auf meiner Station Kollgeginnen kranksind und in der Schicht Leute fehlen. Hintergrund der Diskussion war, daß ich ein paar Tage gesagt habe, ich kann an diesen Tag nicht einspringen, weil ich und meine anderen freigestellten Praxisanleiterinnenkollegen einen wichtige Besprechung mit der PL hatten und ich am nächsten Tag eine geplante Anleitung. Ich sollte eine Nachtschicht an diesem Tag übernehmen. Ich habe darauf geantwortet, ich bin an diesen Tagen freigestellt und habe schon mit den Schülern und den anderen Stationen Termine vereinbart. Die Kolleginnen meinten, ich konnte die Anleitungen einfach an einem anderen Tag nachholen und außerdem wäre es nicht schlecht gewesen, wenn ich bei dem Gespäch mit der PDl nicht dagewesen wäre, dann hätte diese gemerkt, wie knapp zur Zeit die Personalsituation auf den Stationen ist. Nach RS mit unserer Teamleitung haben wir uns darauf geeinigt, daß es auf meiner Station und auf der Station im gleichen Fachbereich möglich ist, aber auf den anderen Stationen nicht. Wie ist die Erfahrung bei anderen 50% freigestellten Praxisaleitern, habt ihr ähnliche Probleme.
Über Antwort würde ich mich freuen.

Gruß Kerstin.


Island
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Island

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Re: 50% freigestellte Praxisanleiter

Beitrag  Brain am 11.12.11 9:41

Hi,
ich kann mir gut vorstellen, dass man als 50%iger oft zwischen den Stühlen sitzt. Nur, gleich vorneweg, lass Dich nicht instrumentalisieren, so nach dem Motto, bleib von der Besprechung weg damit die PL unsere Not zur Kenntnis nimmt...
Du erscheinst für Deine Kollegen in der Not, also bei knapper Besetzung, die "einfachste" Lösung zu sein, denn Du bist ja keine "Aushilfe" die die Station und die Abläufe nur rudimentär kennt sondern kannst voll mitarbeiten.
Doch, es ist nun mal so, Du hast es geschafft, zur Hälfte freigestellt zu sein. Hätte sich ja im Prinzip jeder bewerben können, wenn man es mal ganz platt sieht. Du bist es jedoch geworden der sich eine Zusatzweiterbildung gegönnt hat, für die man ja auch was tun muss, und der den Sprung in die Teilfreistellung gewagt hat. Und ich vermute mal, dass Deine Termine von Dir in Absprache mit Deiner Teamleitung rechtzeitig feststehen und Du sicher nicht plötzlich da stehst und sagst, ach, Leute, morgen mach ich einfach mal eine Anleitung auf einer anderen Station. Also ist klar, dass Du im nächsten Monat an den und den Tagen definitiv nicht auf Station zur Verfügung stehst. Wenn dann dort Not am Mann ist, ist das tragisch, muss jedoch von anderer Seite geregelt werden.
Um so deutlicher wird doch,wie wichtig Anleitung ist. Es wird ja überall immer knapper bei mehr Arbeit so dass Schüler kaum noch Anleitung von Station erfahren können. Was wäre denn dann los, wenn die Häuser nicht so nett wären, Freigestellte zur Verfügung zu stellen? Ausbildungsstätten zu machen?!
Bleib hart, stur, wie auch immer. Du bist halt zu 50% nicht mehr fest auf Deiner Station, dass ist allen bekannt. Die erste Wut über Deine Absage, einzuspringen, wird verfliegen. Bei denen , wo sie dies nicht tut, ist es halt so. Die könnten dann ja theoretisch ihren Geburtstag oder Urlaub verlegen, wenn es knapp auf Station sein sollte.

Brain

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