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Als der liebe Gott die Krankenschwester schuf...

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Als der liebe Gott die Krankenschwester schuf...

Beitrag  Claire am 09.08.09 15:26

Habe ich in einem anderem Forum entdeckt und frecherweise mal nach hier entführt. Ist irgendwie nett:

Die Legende von der Erschaffung der Krankenschwester

Als der liebe Gott die Schwester schuf, machte er bereits den sechsten
Tag Überstunden. Da erschien ein Engel und sagte:

„Herr, Ihr bastelt aber lange an dieser Figur!“

Der Liebe Gott antwortete:

„Hast du die lange Liste spezieller Wünsche auf der Bestellung
gesehen?

• Sie soll als Frau und Mann lieferbar sein,
• wartungsfrei und leicht zu desinfizieren, aber nicht aus Plastik,
• sie soll Nerven wie Drahtseile haben und einen Rücken, auf dem sich
alles abladen lässt,
• dabei aber so zierlich, dass sie sich in viel zu kleinen Dienstzimmern
wohl fühlen kann.
• Sie muss fünf Dinge zur gleichen Zeit tun können und soll dabei
immer noch eine Hand frei haben.

Da schüttelte der Engel den Kopf und sagte:
Sechs Hände, das wird kaum gehen!

Die Hände machen mir keine Kopfschmerzen, sagte der liebe Gott, aber
die drei Paar Augen, die schon das Standardmodell haben soll!

• Ein Paar, das nachts durch alle Wände sehen kann und damit eine
Nachtwache zwei Stationen betreuen kann.
• ein zweites Paar im Hinterkopf, mit dem sie sieht was man vor ihr
verbergen möchte, was sie aber unbedingt wissen muss
• und natürlich das eine Paar hier vorn, mit dem sie einen Patienten
ansehen kann und sagen: Ich verstehe Sie und bin für sie da – ohne
dass sie ein Wort sprechen muss

Der Engel zupft ihn leicht am Ärmel und sagte:
„Geht schlafen, Herr und macht morgen weiter“

Ich kann nicht, sagte der liebe Gott, ich habe es bereits geschafft, dass
sie fast nie krank wird, und wenn,

• dann heilt sie sich selbst; denn sie kann begreifen,
• dass 10 Doppelzimmer 40 Patienten bedeuten kann,
• aber 10 Stellen oft nur 5 Schwestern sind;
• sie hat Freude an ihrem Beruf, der alles fordert und daher wenig
bezahlt wird,
• sie kann mit Schaukelschichten leben und kommt mit wenigen
freien Wochenenden aus.

Der Engel ging langsam um das Modell der Schwester herum.

Das Material ist zu weich seufzte er – aber daher zäh – entgegnete der
liebe Gott. Du glaubst gar nicht, was es alles aushält!

Kann sie denken, fragte der Engel?
Nicht nur denken, sondern urteilen und Kompromisse schliessen
sagte der liebe Gott.

Schliesslich beugte sich der Engel vor und fuhr mit dem Finger über die
Wange des Modells.

Da ist ein Leck, sagte der Engel. Ich habe euch ja gesagt,
ihr versucht zuviel in das Modell hineinzupacken.

Da ist kein Leck - das ist eine Träne!

Wofür ist die?

„Sie fliesst bei Freude, Trauer, Enttäuschung, Schmerz und
Verlassenheit“, sagte der liebe Gott versonnen:

Die Träne ja..... die Träne ist ein Überlaufventil!

Quelle: Frei nach Erma Brombeck
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Claire

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Re: Als der liebe Gott die Krankenschwester schuf...

Beitrag  mue1837 am 20.10.10 8:24

Als Gott die Rettungsassistenten erschuf....



Als der Herr die Rettungsassistenten erschuf war er bereits 6 Tage in Verzug,
als ein Engel erschien und sagte:
"Du gibst dir ziemlich viel Mühe mit diesem Modell."
Gott antwortete: "Hast du dir das Anforderungsprofil angesehen?
Ein Rettungsassistent muß in der Lage sein,
einen Verletzten einen nassen Grashügel in der Dunkelheit hochzutragen,
allen möglichen Gefahren trotzen um zu einem sterbenden Kind zu gelangen,
Wohnungen betreten, die selbst das Gesundheitsamt meiden würde,
ohne dabei seine Einsatzkleidung zu verschmutzen."
"Er muss in der Lage sein, das dreifache seines eigenen Gewichts zu tragen,
in zerstörte Autos klettern, ohne wirklich Platz zu haben
und während einer Wiederbelebung eines Babys die trauernde Mutter trösten,
obwohl er weiß, daß ihr Kind nie wieder atmen wird."
"Er muss in mentaler Topverfassung sein, ohne Schlaf funktionieren,
nur mit schwarzem Kaffee und halb gegessenen Mahlzeiten.
Ausserdem muß er sechs paar Hände haben."
Der Engel schüttelte den Kopf und sagte langsam:
"Sechs paar Hände....niemals."
"Es sind nicht die Hände, die mir Probleme bereiten," sagte der Herr,
"Es sind die drei Paar Augen, die jeder Rettungsassistent haben muß."

"Und das bereits im Standardmodell?" fragte der Engel.
Der Allmächtige nickte. "Ein Paar sieht offene Verletzungen beim Blutabnehmen
während er den Patienten fragt ob er HIV positiv ist
(obwohl er das bereits weiß und sich wünscht einen Bürojob angenommen zu haben),
das nächste Paar gehört an die Seite des Kopfes,
um auch die Sicherheit für seinen Partner gewährleisten zu können.
Das letzte Paar Augen gehört hier nach vorne,
um vertrauensvoll auf einen blutenden Patienten sehen zu können
und ihn zu versichern, dass alles nicht so schlimm sei."
"Gott, ich bitte dich" sagte der Engel und berührte seinen Ärmel,
"ruhe dich aus und mache morgen weiter."
"Das ist unmöglich," sagte der Allmächtige,
"ich habe bereits ein Modell entworfen,
das ohne Zwischenfälle einen 120 Kilo schweren Betrunkenen hinter dem Steuer hervorbekommt
und dabei seine fünfköpfige Familie vom Gehalt eines Angestellten im öffentlichen Dienst ernähren kann."

Der Engel umkreiste den Rettungsassistenten sehr langsam.
"Kann er denken?" fragte er.

"Darauf kannst du wetten," antwortete der Herr.
"Er kennt die Symptome von über 100 Krankheiten;
weiß Medikamentendosierungen aus dem Schlaf;
intubiert, defibrilliert und führt Wiederbelebung an Orten aus,
die jeder niedergelassene Arzt meiden würde
und behält trotzdem seinen Sinn für Humor."

"Dieses Modell hat außerdem außergewöhnliche Körperbeherrschung.
Er kann mit einem Polytrauma umgehen,
eine verängstigte Rentnerin überzeugen, die Türe zu öffnen,
die Angehörigen eines Selbstmörders trösten um danach in der Zeitung zu lesen,
wie die unfähigen Rettungsdienstler es nicht geschafft haben rechtzeitig bei dem Verletzten zu sein,
obwohl das Haus in einer Straße ohne Straßenschild lag,
keine Hausnummer angebracht war
und niemand die Telefonnummer für einen Rückruf hatte."
Schlußendlich beugte sich der Engel zum Rettungsassistenten
und fuhr mit dem Finger über die Wange.
"Hier ist eine undichte Stelle," verkündete er.
"Ich habe dir doch gesagt, dass du versuchst, zu viel in das Modell hineinzupacken."
"Das ist keine undichte Stelle," antwortete Gott, "Das ist eine Träne."

"Wofür ist diese Träne?"
fragte der Engel.
"Das ist für verborgene Emotionen, für Patienten,
die sie verzweifelt versucht haben zu retten,
für ihre Überzeugung, einen Unterschied machen zu können im Wettlauf um das Leben eines Patienten."
"Du bist ein Genie," sagte der Engel.

Der Herr schaute traurig. "Ich habe die Träne nicht geschaffen," sagte er.


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und erst DANN kannst Du über mich urteilen...
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