Praxisanleiter

hauptamtliche Praxisanleiter?

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hauptamtliche Praxisanleiter

Beitrag  caseiopeia am 06.02.10 9:15

dann besteht ja noch hoffnung!, bin grad wirklich etwas geknickt...
meine arbeitszeiten sind recht flexibel, ich hab gleitzeit zwischen 6 und 8 und zwischen 16 und 18 uhr, dazwischen sollte ich da sein. ich kann also meine anleitungen planen wie ich zeit hab (naja, ganz so schön ist es leider nicht Sad )
es ist bei uns auch so, dass erst vor kurzem die schulleitung gewechselt hat der ich jetzt unterstehe und die kennt sich halt selber noch nicht so richtig aus...
vergütung bekomme ich, aber die hält sich so in grenzen, dass ich nach abzug der steuern noch was dazu legen mus..Smile
und du läufst nur über die stationen oder machst du auch "bürokram"? und von wann bis wann arbeitest du?

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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  kitty am 06.02.10 9:48

Meine AZ geht üblicherweise auch von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr( bin TZ), bei Pflegebegleitungen fange ich natürlich schon früher an. Und meistens wird es auch länger! Ich habe schon auch viel Bürokram, auf alle Fälle, aber die Mischung machts. Ich gebe z.B. die Anleitungen in den Computer ein und die Bewertungen bei der Pflegebegleitung!
Mir macht beides Spaß.
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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Brain am 06.02.10 9:55

Ich habe im Prinzip auch Gleitzeit, arbeite jedoch normale Schichtzeiten, denn das ist a) realistische Zeit für den Schüler und b) von Station auch gut aufgenommen. Außerdem bleibt mir so die Wechselschichtzulage erhalten.
Bürokram ist natürlich vorhanden: Planungen, Korrekturen, Bewertungen. Bürotage plane ich frei ein.

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Beitrag  oddjobbine am 06.02.10 16:25

Hallo,
war schon lange nicht mehr im Forum unterwegs. Willkommen erstmal in der Sparte der Haupamtlichen....
Bei uns hat sich das bis jetzt ganz gut eingspielt und wir haben uns ein Recht gutes Arbeitskonzept erstellt und das auch von allen Seiten (PDL, Schule, QM)absegnen lassen.
Momentan ist unsere Schwerpunkt die Arbeit der stationsinternen PA´s zu koordinieren und das ganze Anleitesystem zuvereinheitlichen. Wir sind momentan wie gesagt mit Organisieren und Koordinieren gut beschäftigt. Natürlich entwicklen wir auch Ideen und setzten die in die Tat um. Z. B. haben wir schon unsere Abschlussgesprächsprotokolle verändert und einen Praxisordner eingeführt und .....

Ich würde mich an Deiner Stelle erstmal mit meinen Vorgesetzten auseinandersetzten, was die von der Stelle und von Dir erwarten und solange bohren, bis sie dir eine Antwort geben. Danach kannst Du erst loslegen. Überlege Dir geau ein Konzept und nimm Dir auch die Zeit, die du brauchst.

Alles wird gut, glaub mir

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Beitrag  caseiopeia am 08.02.10 10:05

ihr seid ja alle nett!!!
schön, dass ihr mir so viel mut macht.
werde euch auf dem laufenden halten!
hab morgrn die erste geplante anleitung, die
so wie ein klinischer tag ablaufen wird...
bin mal gespannt...
freut mich wirklich das ihr mir geantwortet
habt!!!

viele liebe grüße an alle Very Happy

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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Brain am 10.02.10 13:58

Und, wie war "dein erstes Mal"? tongue

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Beitrag  caseiopeia am 11.02.10 18:23

Was soll ich denn darauf jetzt antworten?
Das könnte ja gleich falsch verstanden werden...!!!

Ok Spaß bei Seite, ein Kollege sagt immer zu mir:"Wir arbeiten in einem ernsthaften Beruf, in dem es nix zu lachen gibt, klar??!!"

Also mein "erstes Mal" Surprised war ganz ok, zumindest für mich...ich glaube unsere (also meine Smile ) Schüler haben einen Bedarf individuell angeleitet zu werden...
Es scheint viel zu tun zu geben und so langsam macht es Spaß..

Ihr könnt auch gerne aus dem Nähkästchen plaudern und von eurem ERSTEN MAL erzählen bzw. schreiben, bin gespannt...(fühl auch Du Dich angesprochen Brain:))

bis bald...

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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Brain am 13.02.10 13:41

Nun, was soll ich sagen....?
Nein, natürlich war "das erste Mal" zum einen aufregend und ließ eine gewisse Souveränität wohl auch vermissen.
Im Endeffekt waren wir dann jedoch beide Very Happy zufrieden.
Mit der Übung kommt die Erfahrung und Routine, es sollte jedoch immer spannend und aufregend bleiben. Embarassed
Wie schaut das bei Euch eigentlich mit theoretischem Unterricht aus?

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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Claire am 16.02.10 10:49

Zum Thema hauptamtlicher PA kann ich ja leider garnicht viel sagen. Ich bin keiner (leider) und bei uns gibt es auch keine.

Aber hierzu:

Es scheint viel zu tun zu geben und so langsam macht es Spaß..

Wie heisst es so schön? Gut Ding will Weile haben...
Ich glaube wenn Du Dich erstmal richtig eingearbeitet hast wirst Du jede Menge Freude haben, und erste Erfolge gab`ja scheinbar schon Very Happy . Schön!
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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Brain am 18.02.10 8:49

Noch mal eine Frage: Wie schaut es bei Euch mit theoretischer Unterrichtsgestaltung aus?

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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  kitty am 18.02.10 8:55

beim theoretischen Unterricht sind wir nicht dabei, eher mal beim praktischen, aber wir sind hier erst am Anfang. Außerdem sind wir ja den PDL unterstellt und nicht der Schule.
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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Brain am 23.02.10 9:13

Und wie schaut es mit dem theoretischen Unterricht bei den anderen aus?

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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  kitty am 05.12.10 19:13

Hallo,
vielleicht gibt es was neues von den hauptamtlichen PA?
Auf gehts zum Erfahrungaustausch!!!!!
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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Plüsch am 21.02.11 14:38

Ich befürchte, daß wir in der Praxis dasselbe erleben werden, wie in den letzten Jahrzehnten, wenn die PA freigestellt arbeiten.

Die "frischen" Krankenpflegelehrer aus der Krankenpflegeschule haben zb. noch einen großen Praxisbezug.
Nach 10 Jahren ist davon kaum etwas mehr übrig.
Sehe ich mir Aufgaben an, wie zb. auch Hygienefachkräfte, die sich weitergebildet haben, so waren das nach ein paar
Jahren automatisch " Schreibtischtäter."
Es geht ja zb. auch darum Anleitungen bei " wenig" Zeit auszuführen.

Letzendlich sehe ich die Gefahr, daß die Schüleranleitung dann
wohl hauptsächlich von Mitarbeitern ohne didaktische Fortbildung ausgeführt wird und daß der Schüler seinen Praxisanleiter
2-3 mal pro Jahr zu Gesicht bekommen wird.
So ein freigestellter Praxisanleiter kann sicherlich wegen Krankheit, Urlaub, Schwangerschaft ausfallen, und die Frage ist,
wieviel freigestellte Praxisanleiter so eine Klinik denn real benötigen wird und wie das berechnet werden soll, was der Schüler
an Anleitungen durch seinen PA erhalten wird.
Nicht daß wir nachher höhergruppierte Praxisanleiter haben aber die Arbeit am Stationspersonal hängen bleiben wird.

Es gab bei uns nis vor dem Verkauf der Klinik zb. EINEN freigestellten Praxisanleiter. Den habe ich aber in der ganzen Zeit bei den Schülereinsätzen
auf unserer Abteilung noch niemals zu Gesicht bekommen. Und die Lernzielaufgaben, wurden vom Stationspersonal
erarbeitet und übernommen.
Der hätte ja bei irgendeinem Schüler irgendwann im Laufe der Jahre einmal auf der Abteilung aufschlagen müssen, wenn er Praxis vermitteln möchte.

Liebe Grüße Plüsch

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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Plüsch am 21.02.11 14:49

Das darf ja in der Praxis nicht so aussehen, daß der PA vom Stellenplan des Pflegepersonals prozentual abgezogen wird, daß der Wunsch nach einer Höhergruppierung des Gehaltes besteht, aber das im Endeffekt das Stationspersonal dessen Aufgaben übernimmt, weil der PA überlastet ist, oder?


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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Brain am 21.02.11 15:07

Na du malst die Zukunft ja schwarz.
Die Freigestellten sollten sich ja bitte schön überwiegend in der Anleitung, also in der Praxis aufhalten. Je nach Größe der Schule bzw. nach Anzahl der Schüler auf den Stationen sollte es entsprechend Freigestellte geben. Und dann kommt das Zusammenspiel zwischen den Freigestellten und den vom Gesetzgeber geforderten PA´s der Stationen. Der Freigestellte leitet je nach seinem System an (Ganze Tage oder Punktuell oder...) Damit kann er natürlich nicht engmaschig für jeden Schüler den ganzen Stationseinsatz abdecken, da greifen dann natürlich die PA´s von Station. Die haben jedoch die gleiche Weiterbildung genossen wie die Freigestellten, also auch didaktisch, bla, bla, bla.
Ich finde auch, dass, wenn ein PA merkt, dass ihm Praxis fehlt (was echt nicht sein darf und ich ehrlich gesagt auch nicht weiß, wie das passieren konnte...) er noch viel mehr als jeder andere Kollege sofort diese Defizite mit Fortbildungen, Hospitationen, etc. ausgleichen muss.
Ich habe eher das Gefühl, eine fachübergreifende Allzweckwaffe geworden zu sein Very Happy
Und ich mache die Schülerarbeit schon über 10 Jahre.
Anleitung ist halt auch durchaus ein Job der Weitergebildeten auf den Stationen, nur halt mit weniger Schülern, dafür stationsspezifischer.

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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Plüsch am 21.02.11 15:25

Lieber Brain!
Ich male ja nicht, sondern berichte nur wie ich das auf der Station erlebt habe.
Die Angaben des Gesetzgebers sind derart schwammig, daß es Auslegungssache ist, wie die Kliniken die Praxisanleitung handhaben wollen.
Die Türen sind leider in alle Richtungen offen.
Liebste Grüße Plüsch

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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  kitty am 21.02.11 15:32

Ja genau brain, die PA( die noch zusätzlich durch ihre Weiterbildung) auf Station und alle anderen Examinierten sind durch ihre Ausbildung befähigt, Schüler anzuleiten. Die freigestellten haben dazu hald einfach mehr Zeit, die im Stationsalltag leider oft untergeht. Obwohl ich gerne freigestellt bin, muss ich schon zugeben, dass wenn der Personalschlüssel besser wäre, es die freigestellten evtl. nicht gebraucht hätte. Jedoch nun bin ich sicher, dass wir für die Zusammenarbeit Schule-Praxis schon einiges geleistet haben.
Ich werde vielleicht öfters mal wieder hospitieren auf den Stationen, damit ich den Praxisbezug nicht verliere.
Wir sind auch viel Vermittler, wenn wir sehen, dass theoretisch gesagtes oft so garnicht umsetzbar ist und wir haben da schon einige Kompromisse geschlossen, die einfach näher an der Praxis sind und trotzdem vertretbar!
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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Brain am 21.02.11 16:08

Naja, Plüsch, du hast gesagt ´Du befürchtest, dass...
Vielleicht sollten einfach die Stationen mal schauen, wie sie Anleitung organisieren können? Denn, und da bleibe ich jetzt halt an deiner Aussage kleben, das die didaktische Geschichte fehlen wird, PA´s auf den Stationen sollten auch den anderen Kollegen dabei helfen und vermitteln, wie Anleitung gehen sollte, also durchaus eine Multiplikatorenfunktion ausüben.
Auch hinkt meiner Meinung nach der Vergleich mit dem "frischen Krankenpflegelehrer". Das ist ein PA nicht, der befindet sich im Vergleich um ein vielfaches in der Praxis. Mal davon ab (off topic) dass viele der heutigen "Krankenpflegelehrer" meist ohne große examinierte Praxistätigkeit eh gleich ins Studium gegangen sind.
Ich gebe dir ja recht, dass habe ich ja vorhin auch schon gesagt, es ist ein Ding, wie die Klinik das organisiert bezüglich Anzahl und System der PA, nur Freigestellte können die Ausbildung nicht abdecken.

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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Plüsch am 21.02.11 16:36

Lieber Brain!
Das ist es ja was ich meine.
Die Anzahl der nötigen PA müßte gesetzlich festgelegt werden, um eine gewisse Qualität zu erreichen.

Was sehe ich aber in der Praxis?
Es wird versucht an allen Ecken und Kanten zu sparen.

Neuerdings fällt der Wehrdienst weg, damit auch der Zivildienst. Für viele ambulante Pflegedienste sind die Schüler wieder interessant geworden und wir erleben in der Praxis auch, daß Schüler im ambulanten Dienst die Touren alleine fahren. ( Sicherlich nicht überall, aber das passiert tatsächlich.)

Eigene Praxisanleiter weiterbilden zu lassen ist nicht billig.- Der Kurs mag 700-1500€ kosten, aber der Mitarbeiter muß für die 200-250 Stunden ja auch freigestellt werden und damit ist man schnell bei einem Kostenfaktor von 5000-6000€ für so einen kleinere Pflegedienst.

Ist der ausgebildet und wird krank, hat Urlaub oder wird schwanger, dann war das ein Verlustgschäft.

Man bekommt schon seltsame Angebote, bei denen man sich fragt, ob das der Sinn der neuen Ausbildungsordnung war?
( PA auf dem Papier?)

2.Die PA hat ja leider keine echte Stellenbeschreibung erhalten.
Schaut man im Net, dann liest man daß der Schülereinsatz organisiert und geplant werden soll.
Wessen Stationsleitung ist bereit, die Planung der Schüler im Dienstplan abzugeben?
Welche PDL ist bereit sich die Schülereinsätze planen zu lassen?

Dh. wir haben leider wieder einmal ein Gesetz, das in der Praxis auf das Wohlwollen der einzelnen beteiligten
Parteien angewiesen ist würden diese Aufgaben tatsächlich auf den PA umgelegt werden und auch die
Krankenpflegeschulen möchten Einfluß auf den praktischen Schülereinsatz nehmen.

Die Kliniken können das also so handhaben wie sie möchten. Unter dem Strich hören wir
doch noch, daß eine PDL vergleichbar mit einem "Meisterbrief" ist, und daß dieser schließlich
wie auch die Stationsleitung Mitarbeiter, also auch Schüler anleiten können.

Die Stellung, die die Praxisanleitung eigentlich einnehmen könnte, die seh ich noch nicht, daß die
ohne Komplikationen oder Widerstand in den Kliniken eingeführt würde.
Es mag Häuser geben, die das freiwillig so umsetzen, aber ist das die Mehrzahl.

Ich denke mal bis das ordentlich läuft,das werde ich in meinen Arbeitsjahren bis zur Rente nicht mehr erleben.

Sei nicht böse Brain, das soll keine Opposition sein: Mir gefiele ja, wenn die Postion anerkannter wäre und
ich würde sicherlich auch davon profitieren.
Aber das System Krankenhaus, bis da etwas umgesetzt ist.......
Liebste Grüße Plüsch





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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Brain am 21.02.11 17:24

Jep, wir sind durchaus einer Meinung, das es ein vernünftiges, durchdachtes System in den Klinken geben muss. Ich bleibe jedoch bei der Aussage, dass die PA´s auf den Stationen ihre gelernten Dinge auch im kleinen Ansatz umsetzen können. Und daher wiederspreche ich deiner ursprünglichen Aussage.
Auch Teamleitungen werden schwanger oder krank, der Kurs kostet mehr. Einige Klinken versuche den potenziellen Schaden mit Verpflichtungserklärungen vor einem solchen Kurs einzudämmen. Trotzdem werden die Kurse weiter durchgeführt, und das ist gut so.
Ich finde eine Qualitätskonstante auch extrem gut, jedoch muss jeder mit den Möglichkeiten, die er gerade hat oder vorfindet, dass beste draus machen. Mit dem dann guten Ergebnis kämpft man weiter.
Planung der Schüler macht ein PA doch nur im "Kleinen" und greift somit nicht komplett in die Teamleitungsplanung ein. Anleitung von Freigestellten wird im Vorfeld geplant und, je nach System, vielleicht schon mit Anmeldung des Schülers datiert der Leitung mitgeteilt. Das wäre also planbar, ohne sich auf den Schlips getreten zu fühlen.
Und dass eine Leitung auf keinen Fall Zeitressourcen hat, um Anleitung zu machen, dürften doch wohl eigentlich so ziemlich alle PDLer wissen. Und es stimmt doch auch, mit dem erfogreichem Abschluß des Staatsexamens bist du verpflichtet, Ausbildung in einem gewissen Rahmen durchzuführen.
Nein, ich verstehe dich nicht als Opposition, für solche Debatten ist ein Forum ja da und natürlich hat jeder beim posten ja auch seine klaren Gedanken hinter dem Geschriebenen die natürlich nicht jeder genauso interpretiert. Wink

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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Plüsch am 21.02.11 17:55

Ich hatte gerade in den letzten Tagen eine kontroverse Diskusion verfolgt, bei der die PDL´er sich massivst beschwehrten, daß ihnen die Schüleranleitung trotz ihrer Qualifikation mit " sogenanntem Meisterbrief" durch die Einführung von Praxisanleitern abgesprochen werden sollte und daß diese nicht einsehen, daß eine 200 Stundenausbildung für die Schüleranleitung mehr " wert" sein solle.
Deshalb ist dieser Eindruck noch sehr frisch, Brain und ich komme deshalb auf diese Gedanken und Überlegungen.

Manche scheinen das als Eingriff in ihre Zusatzqualifikation zu empfinden.
Das scheint bei einigen ( nicht bei allen) mit einem "Imageverlust" einherzugehen, wenn die Schülerausbildung nicht automatisch in deren Aufgabenbereich fällt, und ebenso gibt es durchaus Einsprüche bei anderen Aufgaben die der Praxisanleitung obliegen würden.

Die PDL ist natürlich vorgesetzt und weisungsbefugt und somit sehe ich hier ein Konfliktpotential, das der Gesetzgeber nicht abgesichert hat.
Dh. Du bist zwar Praxisanleiter, aber Deine Handlungsmöglichkeiten sind total begrenzt. Insofern wird sich da auch finanziell nicht viel mehr herausholen lassen. Da sehe ich die Arbeitgeber eher mauern.
Dh. es wurde zwar im Krankenpflegegesetz eine Zusatzqualifikation gefordert, dafür aber weder eine Ausbildungsordnung geschaffen, noch eine finanzielle Aufwandsentschädigung ins Auge gefaßt.
Eigentlich ist das wieder einmal nur ein gesetzliches Rudiment.
Wie würde man denn zb.die freigestellten und nicht freigestellten Praxisanleitungen fair entlohnen können/wollen?

BSP: In der Praxis erhält z.b. der Stationsleiter von der Schule oder PDL den Einsatz eines neuen Schülers mitgeteilt.
Hier müßte also 1. die Information kommen, daß der neue Schüler eintrifft, und 2. die dienstplanmäßige Möglichkeit für das Erstgespräch geschaffen werden.
Diese Planung kann ich aber nicht feststellen. ( zumindestens bei uns nicht.) Und das setzt sich mit allen anderen Erfordernissen so fort, wobei man für das Zwischengespräch und die Beurteilung sicher Termine finden wird.-
Was nutzt uns denn wenn wir Erstgespräche führen lernen, aber wenn die mitten im Einsatz stattfinden müssen, wenn schon alles gelaufen ist.
Das sind doch eigentlich "Knüppel " die einem bei der Beurteilung zwischen die Beine geworfen werden. Und es gibt keinerlei Regelungen oder Grundlagen auf die man sich berufen könnte, daß abzuändern. Da würde also nur die reine "Vernunft" helfen.

ABER: "Wie weit her ist es denn mit der "Vernunft", der menschlichen Rasse? "

Wie würden denn die anderen Mitarbeiter der Abteilung gegenüber einem "mehrverdienendem " nicht freigestellten Praxisanleiter reagieren?
Das was ich von meinen Kollegen ohne Zusatzausbildung höre ist allenfalls: " Das kann ich auch und mach das schon seit Jahrzehnten."
Die Ausbildung wird auch von den Kollegen größtenteils abgewertet.
Alternativ ist keiner mehr bereit einem Schüler überhaupt noch etwas zu zeigen, wenn der PA nicht im Dienst ist, denn der wird ja schließlich dafür bezahlt und der Mitarbeiter ohne Weiterbildung nicht.-
( Das ist überigens ein Zitat der Kollegen.)
Die Umsetzung ist in der Praxis leider nicht so unproblematisch wie das auf den ersten Blick aussieht.-
Selbstverständlich ist das "Zickenwirtschaft." Aber schaff die Zickenwirtschaft mal ab.....


Liebste Grüße Plüsch


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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Plüsch am 21.02.11 18:31

PS: Das Problem liegt auch nicht da, wo man wegen der Zickenwirschaft einmal um sich beißen muß,- sondern da wo der Schüler von etlichen Kollegen nichts mehr beigebracht bekommt, wenn der PA nicht in derselben Schicht ist.
Mir würden auf Anhieb mal eben 10 Mitarbeiter einfallen, die ab den Zeitpunkt nicht einen Finger mehr rühren würden, um einem Schüler etwas beizubringen, wenn das Haus mehr als die 300€ jährlich erstatten würden, das überigens nicht publik gemacht wurde und wenn es stattdessen eine Höhergruppierung gegeben hätte.

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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Brain am 21.02.11 19:22

Da kann ich nur sagen, dass es bei euch krass schief läuft. Hier sind meiner Meinung nach die Teamleitungen gefragt. Frage vorab natürlich, ob die PA da eine Lobby haben. Ich weiß ja nicht wie groß euer Haus ist, wenn ich jedoch dein Schreiben über die PDL so interpretiere, haben die ja scheinbar zu viel Zeit. Ich kenne keine PDL, die sich um Ausbildung in der Form kümmert, wie das scheinbar bei euch der Fall ist. Und eine Station, wo so viele Kollegen so knallhart kontra-Ausbildung betreiben, würde in vielen Häusern sanktioniert werden, dann gibt es halt keine "günstigen Putzteufelchen" mehr für eine gewisse Zeit. Spätestens, je nachdem, wer bei euch für die Einsatzplanung zustängig ist, wenn die Chefetage das spitz kriegt, gibt es Gespräche. Beispiel: du bist PA und nicht freigestellt. Du hast ein, wie du findest, gutes Konzept im Kopf, wie das mit den Schülern auf deiner Station laufen könnte. Dann brauchst du vorrangig die Leitung mit im Boot, und noch zwei oder drei Kollegen. Es muss ja anfangs nicht alles umgesetzt werden, ersteinmal kleine Sahnehäubchen, wenn es dann funktioniert und sowohl die Schüler als auch die Schule sagen, auf der Station tut sich was im positiven Sinne, dann fühlen sich auch andere gebaupinselt, auch die Leitung (0b sie das nun zugeben oder nicht)
Auch verstehe ich nicht, dass ihr bei euch so gar nicht zu einem vernünftigen Zeitpunkt nach Anmeldung Erstgespräche planen könnt. Da krankt doch irgendwie etwas ganz anderes. Wenn natürlich die Leitung so schon mauert, ist es sowieso egal, ob du nun eine Zusatvergütung erhälst, oder Banane.

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Re: hauptamtliche Praxisanleiter?

Beitrag  Plüsch am 21.02.11 20:16

Bei der Diskusion der PDL er handelte es sich nicht um unsere PDL des Hauses, sondern es waren mehrere PDL er von verschiedenen kleineren Pflegediensten, die diese Probleme sahen und hatten.
Die Umsetzung der PA läuft allerdings in der Praxis tatsächlich zunächst einmal so bei uns.
Dh, man könnte das sicherlich im Laufe der Zeit noch "umbauen", aber es wäre doch zu schön gewesen,wenn man einmal ein Gesetz gemacht hätte, daß man so frei weg vom Tisch hätte anwenden können, ohne ellenlang Energie in die Umsetzung zu investieren.
Die Energie sollte man doch eher in seine Aufgaben investieren können. Ich würde eigentlich von unseren hochbezahlten Schreibtischtätern und Organisatoren erwarten, daß die ihre "Hausaufgaben" bei der Umsetzung gemacht hätten.
Man liest was die alles für Konzepte in der Ausbildung schreiben müssen, wie zb. ganze Projekte funktionieren sollen, und bei so einer kleinen Umsetzung, wie bei der eigenen Praxisanleitung im Hause, da beginnen diese ganzen Konzepte schon zu " hapern" und da findet man dann eine Sackgasse und ein Loch nach dem anderen.
Na, ob die das empfangene Gehalt wirklich wert sind, mit dem "halb umsetzbaren" Projekt? Es ist eigentlich enttäuschend, wenn man sich umsieht, wie unfertig die Umsetzung teilweise ist.

;-))
Ich denke, du weißt wie ich das meine, oder: ;-)))
Es wäre ein leichtes gewesen zu den PA´s auch die Anweisung herauszugeben, wie mit den Erstgesprächen dienstplanmäßig zu verfahren ist. Die Diskusion müßte eigentlich überflüssig sein, die ist reine Zeitverschwendung, weil sich der Zeitpunkt natürlich mit dem Einsatzplan der Schüler von alleine ergibt und so zeitig, daß die auch eingeplant werden könnten.

Wenn sich das nicht um ein "Versehen" handeln sollte, daß das SO umgesetzt wird, dann frage ich mich natürlich nach den Grundlagen für so die Handhabung der Planung. Entweder wird die Schüleranleitung also nicht ernst genug genommen, oder aber, das soll gar nicht "rund" laufen.

Wenn ich als "dumme Hausfrau" meinen Haushalt so organisieren würde,dann herrschte hier schon das pure Chaos.
liebe Grüße Plüsch


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