Praxisanleiter

Subjektivität in der Schülerbeurteilung?

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Subjektivität in der Schülerbeurteilung?

Beitrag  Claire am 25.10.09 21:08

Hallo alle zusammen!

Angeregt durch einen anderen Beitrag beschäftigt mich im Moment die Frage wie es eigentlich ausschaut mit Subjektivität in der Schülerbeurteilung.

Könnt ihr von euch behaupten eure Schüler immer ganz und gar objektiv zu beurteilen?

Was macht ihr wenn ihr merkt ein Schüler "liegt" euch einfach nicht? Holt ihr euch Meinungen eurer Kollegen dazu? Seit ihr geneigt auch schon mal eine Auge zuzudrücken wenn ihr mit dem Schüler auf einer Wellenlänge liegt?

Ich selber bin noch nicht lange als Praxisanleiter tätig, aber ich für meinen Teil habe schon gemerkt das man aufpassen muss. Liegt aber vieleicht auch daran das ich noch nicht routiniert genug bin!?

Oder wie Brain so schön sagte:

...manchmal schaut man bei Beurteilungen in große, braune Rehaugen *grins*...

Very Happy

Ich würde mich freuen wenn ihr ein bischen darüber erzählt wie es bei euch so ist.

Lieber Gruss,

Claire
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Sympathie - Antipathie

Beitrag  Notaufnahme am 25.10.09 22:41

Hi Claire,

das ist eine ganz schwierige und nicht neue Frage. Ich denke, man muß bei aller Symptahie und Wellenlänge Distanz wahren, ohne arrogant und weltfremd (hier: schülerfremd) rüberzukommen. Ich für mich lasse das kumpelhafte und all zu freundschaftliche außen vor. Dann fällt es mir auch leichter, einen Menschen, zu bewerten, zu beurteilen. Ist natürlich eine Gratwanderung.
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Re: Subjektivität in der Schülerbeurteilung?

Beitrag  Claire am 25.10.09 23:23

Das die Frage sicherlich nicht neu ist dachte ich mir, aber für mich stellt sie sich eben erst seit kurzem. Und da ich, angeregt durch einen anderen Beitrag, mal wieder darüber nachgedacht habe, dachte ich, ich frage mal hier.

Ich für mich lasse das kumpelhafte und all zu freundschaftliche außen vor. Dann fällt es mir auch leichter, einen Menschen, zu bewerten, zu beurteilen.

Was machst Du denn im umgekehrten Fall? Wenn Du mit einem Schüler mal so garnicht klarkommst? Kommt doch sicher auch vor, oder?
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Re: Subjektivität in der Schülerbeurteilung?

Beitrag  Brain am 26.10.09 8:34

Ich denke Letzteres, also mit dem Schüler gar nicht klar zu kommen, ist noch ein wenig komplizierter. Bei der "Kumpelnummer" weißt Du ja: Ey, der ist mir sympathisch, da sollte ich jedoch aufpassen, das meine Bewertung trotzdem die schlechteren Dinge auch berücksichtigt.
Wenn man jemanden jedoch gar nicht mag, weil einfach die Chemie nicht stimmt, ist der gemeine Mensch manchmal doch eher geneigt, nicht so rational zu denken und die ein oder andere sehr gute Aktion nicht als solche zu sehen.
Optimal wäre die Abgabe dieses Schülers, wenn denn möglich.
Andersrum kann es dem Schüler ja auch so gehen, er mag mich einfach nicht...
Notaufnahme hat schon recht, es sollte versucht werden, wie ein "Neutrum" zu agieren, damit versucht man am ehesten, allzu positive oder negative Schwingungen rauszunehmen.

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Re: Subjektivität in der Schülerbeurteilung?

Beitrag  Claire am 26.10.09 8:54

Notaufnahme hat schon recht, es sollte versucht werden, wie ein "Neutrum" zu agieren, damit versucht man am ehesten, allzu positive oder negative Schwingungen rauszunehmen.

Nun, es sollte versucht werden, aber kannst Du/könnt ihr das auch immer? Und wenn nein, was passiert dann?
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Re: Subjektivität in der Schülerbeurteilung?

Beitrag  Brain am 27.10.09 17:15

Nein, ich kann es nicht immer. So blöd es klingt, ein Kollege meinte einfach einmal: Wir suchen keine Freunde fürs Leben...

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Distanz

Beitrag  Notaufnahme am 27.10.09 17:56

Mir gelingt das eigentlich schon immer ganz gut, vielleicht liegt das aber auch am Altersunterschied.
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Re: Subjektivität in der Schülerbeurteilung?

Beitrag  Claire am 27.10.09 20:45

Mir gelingt das eigentlich schon immer ganz gut, vielleicht liegt das aber auch am Altersunterschied.

Meinst Du mich damit? Soviel älter bist Du doch garnicht Razz ... Aber vieleicht hst Du einfach mehr Erfahrung, ich mache das ja noch nicht so lange.

Nein, ich kann es nicht immer. So blöd es klingt, ein Kollege meinte einfach einmal: Wir suchen keine Freunde fürs Leben...

Tja, ich werde da wohl auch vorichtig sein müssen. Aber wo Dein Kollege recht hat, hat er Recht.

Bin mal gepannt ob noch mehr Meinungen dazu kommen...
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Nicht klar kommen

Beitrag  Notaufnahme am 01.11.09 13:00

Sollte ich mal mit einem Schüler absolut nicht klar kommen (oder er mit mir), dann nehme ich mir auch das Recht heraus, den Schüler an einem meiner PA-Kollegen abzugeben.
Es gab auch einmal einen Fall, wo der Anzuleitende einen anderen PA zugeteilt haben wollte. Diesem Wunsch kamen wir auch nach, wo bei ich da geteilter Meinung bin. Auf der einen Seite denke ich mir, sollten wir dieses Recht auch dem Anzuleitenden zukommen lassen, andererseits finde ich, sind wir hier in der Erwachsenenbildung tätig und das ist kein Wunschkonzert. scratch Am besten, situationsgerecht entscheiden.
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Re: Subjektivität in der Schülerbeurteilung?

Beitrag  Claire am 01.11.09 16:39

Entweder ich verstehe Dich nicht, oder aber Du wiedersprichst Dir tatsächlich selber grübel ...

Auf der einen Seite schreibst Du das Du Schüler auch schonmal abgibst wenn Du mit ihnen oder sie mit Dir nicht klarkommen, auf der anderen Seite sagst Du aber auch das Leben wäre kein Wunschkonzert weil wir schliesslich in der Erwachsenenbildung arbeiten.

Das heisst jetzt?

Du gibt einen Schüler ab wenn Du mit ihm nicht kannst, aber er darf nicht um einen anderen Anleiter bitten wenn die Chemie zwischen euch nicht stimmt?

Das ist völlig wertfrei, also bitte nicht in den falschen Hals bekommen, verstehen tu ich`s trotzdem nicht.
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Re: Subjektivität in der Schülerbeurteilung?

Beitrag  Brain am 01.11.09 17:06

Wenn der eine dem anderen nicht aufs Fell gucken kann, was ja nur menschlich ist, dann sollte es einen Tausch geben. Egal wer wen "eintauscht". Derjenige, der dies möchte, sollte es jedoch klar begründen können.

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!!!

Beitrag  Notaufnahme am 01.11.09 22:40

@ Claire, jetzt darfst Du aber meinen Kommentar auch nicht in den falschen Hals bekommen, aber manchmal habe ich das Gefühl, Du liest nicht richtig!!! Cool
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Re: Subjektivität in der Schülerbeurteilung?

Beitrag  Claire am 02.11.09 8:36

@ Notaufnahme

Ich habe doch nur nicht verstanden wie`s gemeint war. War ja nicht böse gemeint. sorry falls das so rübergekommen ist.

Womöglich lag daran das ich gestern nacht der Nachtschicht nicht geschlafen habe Very Happy .

Wie dem auch sei, es ist gut wenn man zur Not eben auch einen Schüler mal abgeben kann wenn die Chemie halt partout nicht stimmt. Besser als dann womöglich in Versuchung zu geraten die Beurteilung schlechter ausfallen zu lassen als eigentlich angebracht wäre.

Aber Du hast natürlich auch recht wenn Du schreibst das Leben ist kein Wunschkonzert, im Grunde genommen sollte man schon erstmal versuchen miteinander klar zu kommen.
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PA

Beitrag  Notaufnahme am 02.11.09 22:35

Hallo liebe Claire, bin Dir ja nicht böse. tongue Deshalb strecke ich auch einfach mal ganz frech die Zunge raus! Hihi...
Deshalb habe ich ja geschrieben, daß ich da selbst unschlüssig bin, aber ich tendiere dazu, bevor es eskaliert, einen Tausch des Praxisanleiters zuzulassen.
Nur möchte ich vermeiden, daß dann fleißig hin- und hergetauscht wird. Weil dann wird es wirklich wie ein Wunschzettel zu Weihnachten. Einen Tausch solte man nur in gravierenden Fällen gestatten. Ich bin ja wirklich keine Spaßbremse,aber ich habe eben auch festgestellt, wird das Verhältnis zwischen Schüler (oder anzuleitenden Kollegen) "zu gut", dann wird es halt für den PA wirkich schwer, objektiv zu bleiben, und dann kann die Anleitung an einen Punkt gelangen, an dem es eine Gratwanderung ist, den Anzuleitnden zu kritisieren. Hoffe, ich drücke mich jetzt nicht zu umständlich aus.

Übrigens @ Claire: ich habe schon stolze 9 registrierte Benutzer auf meinem Forum!!! *freu* Es fehlt halt leider noch an regem Gedankenaustausch. cheers
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Re: Subjektivität in der Schülerbeurteilung?

Beitrag  Claire am 03.11.09 8:16

Dann gebe ich das doch glatt mal zurück Razz ...

Nur möchte ich vermeiden, daß dann fleißig hin- und hergetauscht wird. Weil dann wird es wirklich wie ein Wunschzettel zu Weihnachten. Einen Tausch solte man nur in gravierenden Fällen gestatten.

Da hast Du natürlich vollkommen recht! Nur ist es gut zu wissen - finde ich - das man im schlimmsten Fall eben auch mal tauschen kann. Das ist dann bestimmt allemal besser als wenn das Verhältniss PA/Schüler für die Dauer des ganzen Einsatzes zum Krampf wird.

Ein zu gutes Verhältniss kann da natürlich unter Umständen auch problematisch werden. Damit habe ich im Moment etwas "zu kämpfen". Ich merke schon das es mir schwer fällt auch mal deutlich Kritik anzubringen wenn mir die Schüler sympatisch sind.
Naja, ich denke auch das wird mit zunehmender Erfahrung besser werden.

Hoffe, ich drücke mich jetzt nicht zu umständlich aus.

Nein lieber Ralf, das war klar und deutlich zu verstehen Very Happy ...

Off topic

Übrigens @ Claire: ich habe schon stolze 9 registrierte Benutzer auf meinem Forum!!! *freu* Es fehlt halt leider noch an regem Gedankenaustausch.

Hast Du denn mal Werbung gemacht?
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Beitrag  Notaufnahme am 03.11.09 23:21

Nein... ich habe bisher noch keine großartige Werbung gemacht.
Momentan habe ich so wieso das Gefühl, die Zeit läuft mir weg. Aber ich warte jetzt einfach mal zu. Habe diese Seite ja auch auf meiner HP verlinkt.
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Re: Subjektivität in der Schülerbeurteilung?

Beitrag  Claire am 04.11.09 8:41

Hast `ne PN. Sonst schrotten wir hier den Beitrag Very Happy ...
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Re: Subjektivität in der Schülerbeurteilung?

Beitrag  Plüschfussel am 27.03.10 15:16

Man sollte sich klarmachen, was genau der Grund für die Antipathie ist, die man empfindet. Sind es Erfahrungswerte, die man mit einer bestimmten Person verbindet. Ein Beispiel: Jemand wurde von einer rothaarigen Kindergärtnerin geschlagen,- also ist vielleicht der erste Eindruck, wenn ich auf eine rorhaarige Person treffe: "Vorsicht,- die schlägt!"
Lehne ich ab, was ich an mir selbst nicht mag? - Lehne ich ab, was ich selbst gerne hätte, und das mir fehlt?-Oder aber weil der Mensch vollkommen anders ist als ich selbst es bin?-Es könnte auch sein, daß ich mich selbst von dem Menschen abgelehnt fühle.-

Wir können diese Eindrücke immer wieder bei uns überprüfen und unser Augenmerk gezielt auf positive Eigenschaften lenken. Leider ist es häufig so, daß man sich wenn man jemanden unsympathisch findet sehr auf die negativen Eigenschaften konzentriert.
Wichtig finde ich auch den Aspekt, was geht mich in Bezug auf die Schüleranleitung tatsächlich etwas an? Viel zu oft fließen Eindrücke in die Wertung hinein, deren Beurteilung einen Praxisanleiter überhaupt nichts angehen, sondern die das Privatleben der Person betreffen.
Auch sehr unangenehme Zeitgenossen können zu einem guten Teamergebnis führen, wenn man deren Einwände positiv umsetzen kann.
Ich habe zb. ein Forum mit ca 500 aktiven Mitgliedern, von denen nicht alle einfach zu handhaben sind dennoch haben die schwierigeren Mitglieder die Funktion neue Denkanstöße zu geben, die vielleicht sogar in eine Richtung gehen, auf die man alleine gar nicht gekommen wäre.
Diese Menschen lernen bei mir Bildbearbeitung und den Umgang mit der Kamera. Wenn man sich vorstellt, daß das alles Kunden sind,- dann wird der Umgang damit einfacher. Nun ist der Schüler eigentlich nicht im richtigen Sinne unser Kunde. (Das Wort Kunde stört mich im Zusammenhang mit Patienten zb. sehr, weil das den Eindruck vermittelt wir würden Gesundheit zu verschiedenen Preisen verkaufen). Bei der Schüleranleitung finde ich es passend, sich das auf diese Art klar zu machen. Der Schüler erwirbt Wissen, zwar nicht gegen Bargeld,- sondern hier ist es so, daß er neben dem Wissen, was er erwirbt auch noch etwas leisten muß, denn er wird dafür bezahlt.-Man darf also eine Leistung erwarten. Würde man die Praxisanleitung direkt als Dienstleistung anbieten müssen, wie zb. ein Fahrlehrer, dann bekommt man eine andere Sichtweise der Dinge. Der Auftrag lautet dem Schüler ungeachtet seiner Person etwas beizubringen. Wenn das gelingt,und zwar sehr gut gelingt, dann ist das ein persönlicher Erfolg des Lehrers. Wenn er nicht in der Lage ist das Wissen so zu vermitteln, daß es gut umgesetzt werden kann, dann ist das eher ein Mißerfolg. Wir sind als Praxisanleiter zwar in der Klinik angestellt, aber der Auftrag ist ein Bildungsauftrag. Wenn ich als Lehrer zb. eine Klassenarbeit schreiben lasse und der Notendurchschnitt liegt unter ausreichend, dann kann meine Leistung als Lehrer nicht ausreichend gewesen sein. Es ist nicht nur so, daß der Schüler eine Leistung erbringen muß. Ich muß diese auch vermitteln können. - Insofern ist es vollkommen egal, ob mir der Schüler sympathisch oder unsympathisch ist.
Seine Leistung, ist der Spiegel meiner Leistung als Lehrer. - Das muß nicht nach dem System " Friß oder Stirb" gehen. Sicherlich ist das zb.bei einem sehr faulen Schüler entnervend.-Und dann müssen auch klare Worte fallen: Man kritisiert aber immer die einzelne Leistung, nicht die Person. Je weniger sympathisch mir der Mensch ist, desto professioneller muß ich im Prinzip an die Sache herangehen. Nun dürfen wir aber auch nicht dazu übergehen unsere Leistung als Lehrer zu schönen, um in das andere Extrem zu fallen. Das ist im Prinizip eine sehr interessante Aufgabe.
Liebe Grüße Plüschfussel
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